Bau- und Leistungsbeschreibung

für massive Einfamilienhäuser                  Stand: 01.02.2018


Die Baubeschreibung, in Ihrer zum Zeitpunkt des Abschlusses gültigen Fassung, ist Vertragsbestandteil und wird als Anlage dem Verbrauchervertrag für Bauleistungen beigefügt.
Die Ausführung, der in Auftrag gegebenen Leistungen, erfolgt grundsätzlich nach den anerkannten Regeln der Technik und des Handwerks, den aktuellen DIN-Vorschriften, der und der neuesten Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016

Vorwort

Wir bauen Ihnen Ihr Haus ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen mit bewährten traditionellen Baustoffen zum Festpreis. Die Massivbauweise garantiert Ihnen:

 ein gesundes Raumklima zu jeder Jahreszeit
 eine hohe Wärmespeicherung
 hervorragende Wärmedämmung und Atmungsaktivität
 einen guten Schallschutz
 hohe Feuerbeständigkeit

Individuelle Planung mit und ohne Keller sowie alle Dachformen und Dachneigungen ermöglichen Ihnen eine Investition in die Zukunft mit hoher Lebensqualität.

Diese Beschreibung bezieht sich auf die, in der zurzeit gültigen Preisliste, angegebenen Ausführungsart.
Grundlage des Vertrages, zur Erstellung Ihres Bauvorhabens, ist der Verbrauchervertrag für Bauleistungen mit entsprechenden DIN – Vorschriften in der neuesten Fassung.

Allgemeines

Die Bau- und Leistungsbeschreibung legt im Wesentlichen fest, welche Baustoffe und Materialien lt. Projekt vorgesehen sind. Technisch notwendige Änderungen sind zugelassen.

Die Baustelle muss bis zur Baugrube bzw. bis zur Bodenplatte mit Tiefladefahrzeugen ohne Einschränkungen befahrbar sein. Möglichkeiten zur Aufstellung eines Autokranes müssen gewährleistet werden.
Änderungen, die aus technischen oder behördlichen Gründen erforderlich werden und solche, die den Wert nur geringfügig ändern sowie Änderungen der Baupläne, Baubeschreibung, aufgrund neuer Erkenntnisse, bleiben vorbehalten.

Gegenstände, Möbel, Fußbodenbeläge, Eingangspodeste, Terrassen, massiv hergestellte Lichtschächte usw., die evtl. in der Zeichnung enthalten sind, gelten als Ausführungsvorschläge und sind nicht Bestandteil des Lieferumfanges. Gleiches gilt für die Außenanlage, etc.


Planung

Die Planung enthält alle erforderlichen Unterlagen zur Bauantragstellung (ohne Nebengebäude, Garage usw.), je nach Forderung der Landesbauordnung. Diese sind im Preis enthalten. Dies gilt nicht für Werks- u. Fachplanungen. Bei Ausarbeitung und Erstellung der Bauantragsunterlagen wird, zum Feuchteschutz, das Gebäude ca.35 cm über geplantes Gelände angeordnet. Bei einer durch den Bauherren gewünschten anderen Höheneinordnung können Mehrkosten entstehen.
Die im Hauskatalog enthaltenen oder für den Auftraggeber angefertigten Planskizzen sowie die ausgehändigten Planungsunterlagen unterliegen dem Urheberrecht.
Gewünschte Planungsänderungen zum Projekt sind bis zur Bauantragseinreichung 2 x kostenfrei
möglich.

Statische Berechnung:

Die statische Berechnung dient der Ermittlung der Standsicherheit des Gebäudes.
Grundlage sind die vom Auftraggeber genehmigten Zeichnungen. Zur statischen Berechnung gehört die Erstellung der weiteren bautechnischen Nachweise mit den zu verwendenden Baustoffen sowie der EnEV-Nachweis gemäß der aktuellen gesetzlichen Anforderungen zum Zeitpunkt der Einreichung der Bauantragsunterlagen. Die Bauteilabmaße und Materialien werden gemäß Anforderungen der Statik gebaut.
Für die aufgeführten Bauteile liegen folgende Kalkulationsgrundlagen vor:

Mauerwerk PP2; Lambda: 010
Ringbalken: C25/30 in U-Schale bzw. Faserzement-Schale
Decken: C25/30; d=20 cm
Bodenplatte: C25/30; d=20 cm auf tragfähigem Baugrund

Ein Baugrundgutachten, Schachtscheine oder sonstige Baufreigaben sind von den Bauherren beizubringen. Die Kosten für die vorgenannten Leistungen sind nicht im Vertragspreis enthalten.

Wird ein Baugrundgutachten nicht vor der Hauspreisermittlung beigebracht, gehen evtl. entstehende Mehrkosten, zur Tragwerkssicherung auch noch nachträglich zu Lasten des AG.

Die Anlagenplanung hinsichtlich Trink- und Warmwasser, Lüftung, Heizungsart mit Heizverteilung sowie wärmetechnische Maßnahmen legt (bzw. definiert) der Bauherr, vor Erstellung des Energiebedarfsnachweises, für das Projekt, mit dem Planungsbüro und gegebenenfalls mit dem später ausführenden Heizungs- Sanitärfachmann, fest.
Es wird darauf hingewiesen, wenn durch die Bauherren veranlasste Änderungen nach Fertigstellung der Planung bzw. Erstellung des Energienachweises, einen neuen Nachweis erforderlich machen, dieser für die Bauherren kostenpflichtig ist. Eine Dichtheizprüfung des Gebäudes, ist bei Berechnung des Energiebedarfes nicht vorgesehen und wird nur bei gesonderter Vereinbarung ausgeführt. Es wird darauf hingewiesen, damit bei Berechnungen von Mehrfamilienhäusern, erhöhte Schallschutzmaßnahmen kein Leistungsumfang sind. Diese sind Kostenpflichtig und können separat beauftragt werden.

Bauvorbereitende Maßnahmen

Das zu bebauende Grundstück muss so beschaffen sein, dass die erforderlichen Arbeiten ungehindert ausgeführt werden können. Das Grundstück muss von Bäumen, Baumstubben, Strauchwerk, Schutt, Altbebauung etc. beräumt sein. Die Baustelle inkl. Grundstücksauffahrt (Baustraße) muss mit Fahrzeugen bis 40 Tonnen befahrbar sein.
Hierbei sind Satzungen für Gehwegüberfahrten zu beachten, bei Beschädigung haftet der Bauherr. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei den vorbereitenden Arbeiten. Gern erstellen wir Ihnen hierzu ein entsprechendes Angebot. Eventuell erforderliche Straßensperrungen, haben der AG rechtzeitig, auf eigene Kosten, zu beantragen und zu realisieren.
Wir übernehmen für die gesamte Bauzeit die Stellung und Entleerung des Baustellen-WC, die Sicherung der Baustelle und die Entsorgung der anfallenden Bauabfälle, jedoch nicht die Einfriedung des Grundstücks mit einem Bauzaun.

Der Bauherr stellt folgende Leistungen auf seine Kosten vor Baubeginn zur Verfügung:

 Flurkarte
 Amtlich vermessener Lageplan mit Einmessung des geplanten Objektes
 Baugrundgutachten
 Baustrom nach den gültigen VDE-Vorschriften; mindestens 4x220V, 2x380V 16A Eurostecker, 1x380V 32A Eurostecker
 Bauwasser mit mindestens 4bar und einem Leitungsquerschnitt von mindestens ¾ Zoll

Gebühren und Auslagen für Baugenehmigung, Prüfstatiker, Schornsteinfeger und sonstige Behörden, amtliche Lagepläne und die spätere Einmessung sind nicht im Leistungsumfang enthalten.

Für die Beantragung und Koordinierung der Hausanschlüsse ist der Bauherr verantwortlich. Die Hausanschlüsse müssen rechtzeitig erfolgen und dürfen die Bauarbeiten nicht behindern. Die von uns eingesetzten Fachunternehmen unterstützen Sie hierbei. Die zeitliche Abfolge wird durch Ihre Bauleitung festgelegt.

Bitte dringend beachten!

Dem AN sind von der AG Seite vor Baubeginn die Durchführungen ( Mehrspartenhauseinführung )der Energieträger, sowie Schutzrohre und Dichtungen zu übergeben (gilt nur wenn der jeweilige Energieträger seine Hausdurchführung nicht selbst zur Verfügung stellt ).

Für die Beseitigung des Regenwassers ist der Bauherr in vollem Umfang verantwortlich.
Um anstauendes Regen- oder Sickerwasser zu vermeiden hat der Bauherr entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Bei Anarbeitung an den Sockelbereich, durch Errichtung Außenanlage (Terrassen, Podeste, Traufpflaster) ist der Bauherr eigenverantwortlich, eine nochmalige Abdichtung und Sicherung an den erdberührenden Bereichen vorzunehmen, wobei das geplante Außenniveau zum Feuchteschutz, 35 cm unter 0,00, eingehalten werden muss.

Um nach Fertigstellung des Hauses die Baurestfeuchte so gering wie möglich zu halten, wird der Bauherr aufgefordert, unterstützend auch während der Bauphase durch Schocklüften, den erforderlichen Mindestluftwechsel sicherzustellen.

Versicherungen

Der Auftragnehmer hat für alle Bauvorhaben eine Bauleistungsversicherung inklusive.
Der Bauherr ist verpflichtet, entsprechend den gesetzlichen Regelungen, selbst eine Feuerrohbau- und Bauherrenhaftpflichtversicherung abzuschließen.

Erdarbeiten Bodenplatte

Das Herstellen der Bodenplatte beinhaltet folgende Leistungen:

- Abschieben des Oberbodens, bis zu einer Stärke von 30 cm. Das Aushubmaterial wird bis 5 m vom Objekt, zentral auf dem Baugrundstück gelagert. Eventuell im Aushubbereich liegende Kabeltrassen und Rohre müssen rechtzeitig um verlegt werden. Die Vorschriften der einzelnen Versorger sind dabei zu beachten, gegebenenfalls sind alte Rohrtrassen zu verdämmen. Für unbekannte Leitungen oder Kabel übernimmt der AN keine Haftung.

- Zusätzliche Geländeauffüllungen, Geländeanpassungen sowie zusätzlicher Bodenaustausch sind nicht im Vertragspreis enthalten. Kalkulationsgrundlage ist Unterkante Bodenplatte im Niveau Oberkante vorhandenes Gelände.
- Ausheben der umlaufenden Frostschürze bis zu einer Tiefe von 80 cm und seitliches Lagern des Aushubmaterials. Grundlage ist Boden der Bodenklassen 3 - 4 gemäß DIN 18 300, kein Grund- oder Schichtenwasser und ausreichende Lagermöglichkeiten für den Bodenaushub.
- Die Frostschürze wird mit Beton der Güte C16/20 verfüllt und (bei Häusern ohne Keller) gegen Erdreich betoniert. In die Frostschürze wird ein umlaufender Potential-Ausgleich eingebaut. Er hat eine Anschlussfahne im Haus- Anschlussraum.
Abweichende Bodenklassen, Bodenaustausch oder eine von der Baubeschreibung abweichende Gründungsart gehen zu Lasten des AG.
- Als Unterbau für die Bodenplatte wird eine bis zu 30 cm starke Sauberkeitsschicht, je nach Aushub, bis auf vorhandenes Niveau zur Gründungsebene mit einem Kies-Sand-Gemisch eingebracht und mechanisch verdichtet. Auf diese Sauberkeitsschicht wird eine Trennlage ausgelegt und der Bewehrungsstahl, nach Statik, ordnungsgemäß und fachgerecht verlegt. Ohne die Statik eingesehen zu haben, gehen wir von bis 18 kg Bewehrungsstahl pro m² Bodenplatte aus.
Die Bodenplatte hat eine Stärke von bis zu 200 mm und wird mit Transportbeton der Güte C25/30 rau abgezogen. Sie erhält umlaufend, in Höhe der Bodenplatte, eine 6cm Dämmung durch Styrodur WLG 035. In der Bodenplatte werden nach Projekt die Mehrspartenhauseinführungen für GAS, WASSER; STROM; TELEFON und ABWASSERVERROHRUNG eingebaut.
Die Anschlusskosten der Medien obliegen dem AG.
Diese Leerrohre werden nach Versorger Vorschriften eingebaut und enden auf dem kürzesten Weg an der Außenkante der Bodenplatte in der vorgeschriebenen Tiefe.
Nicht enthalten sind Anforderungen die aus Prüfstatiken und örtlichen Besonderheiten resultieren, abweichende Bodenwerte ≦ 180 kN/m², Sondergründungen bei Hanglagen, Fels, Grundwasser, Lehmboden oder Unterfangungen sowie Wasserhaltung.
Mehrkosten entstehen durch die Abfuhr und Entsorgung des Oberbodens & Aushub bei kontaminiertem, verunreinigtem oder anders belastetem Aushub.
Bei abweichenden Bodenverhältnissen durch Oberboden, stärker als 30 cm, oder anstauendes Wasser wird auf Grundlage des Bodengutachtens ein Angebot erstellt.

Tragende Innen- und Außenwände

Gegen aufsteigende Feuchtigkeit werden die Wände durch zwei horizontale Sperrschichten geschützt. Die Abdichtung des Mauerfußes erfolgt gemäß DIN 18533 W4-E .Bei Putzauftrag erfolgt die Abdichtung im Sockelbereich mit flexibler Dichtschlämme.
Tragende Innen- und Außenwände werden aus Porenbeton laut Statik hergestellt.
Statisch nicht relevante Innenwände werden in der Regel als Ständerwandkonstruktion mit Gipskartonplatten einlagig beplankt – mit innenliegender Dämmung, tapezierfähig gespachtelt und geschliffen, je nach Planungszeichnung realisiert.
Beim tragenden Außenwandaufbau können Sie aus verschiedenen Varianten wählen:

Variante 1: Einschalig = 36,5 cm YTONG-Planstein

Variante 2: Zweischalig = 24 cm YTONG-Planstein + 12 cm WDVS (gegen Aufpreis)

Variante 3: Dreischalig = als Klinkerfassade (gegen Aufpreis)

Die tragenden Innenwände werden mit 175 mm Mauerwerk, aus dem gleichen Material der Außenwände, erstellt. Das Mauerwerk wird nach Herstellerrichtlinien im Klebeverfahren verarbeitet.
Die Fertigraumhöhe ist vom Fußbodenaufbau abhängig.
Die Rohbauhöhen betragen im EG 2,75 m und im OG mindestens 2,68 m.

Keller

Im Grundpreis wird der Keller immer als Ausbaukeller für Neben- und Abstellräume angeboten, in dem folgende Leistungen enthalten sind:
Erdaushub ( keine Entsorgung ) auf Grundstück gelagert
Wiederverfüllung des KG bis auf Niveau des vorhandenen Geländes –
Mauerwerk 36,5cm YTONG
Senkrechte Abdichtung der Kelleraußenwände, im Erdbereich, gegen Bodenfeuchte DIN 18533 W1.1-E und nichtstauendes Sickerwasser gemäß DIN18533 W1.2-E mit Bitumendickbeschichtung (KMB)
 Fenster inkl. Lichtschacht in Fenstersturzhöhe und Auftritt-Rost. Lichtschächte sind nur dann im Leistungsumfang enthalten, wenn die Fensterbrüstung unter der Geländeoberkante, gemäß Ausführungsplanung liegt. Die Putzflächen im Lichtschacht sind grau beigespachtelt und die Brüstung erhält eine Natursteinsohlbank.
 Der Flur mit Putz, Estrich, Elektro – je Raum 1 Steckdose und 1 Schalter ( Aufputz ), Treppe wie EG zum DG ist fertig gestellt. Flurinnentüren wie EG und DG. Die Heizzentrale und die Hausanschlüsse befinden sich im nicht ausgebauten Kellerraum.
 Der weitere Ausbau (Putz, Abdichtung der Sohle mit V60 S4, Estrich, E-Installation oder Heizung) sind Sonderwünsche und mit Mehrkosten verbunden.
 Medien werden bei Häusern mit Keller durch die Außenwand und nicht durch die Bodenplatte eingeführt! Für die Abdichtung mit KMB oder Doyma sind die Medienträger eigenverantwortlich.

Bei Häusern mit Kelleraußentreppe wird die Umfassungswand aus 24 cm KS - Steinen auf Bodenplatte realisiert.
Im Leistungsbestand sind die außenliegende Abdichtung und die Stahlbetontreppe mit innenliegender Abdichtung.
Nicht Bestandteil sind Verputzarbeiten der Außenwand, Geländer–Abdeckung und Sickerpackung, deren Kosten bei Bedarf durch den AG getragen werden.

Garagen

-Bei der Beauftragung von Fertigteilgaragen in verschiedensten Varianten wird das Garagenelement auf frostfreien Streifenfundamenten gesetzt und die Hausfassade ist gegen Kondenswasser abgesperrt.
Standardmäßig wird ein Schwingtor Sicke weiß geliefert und die Fassade der Vor – und Rückfront dem Haus angepasst mitgeputzt.
Bei einzeln stehenden Garagen ist der Edel-Putz nicht Bestandteil. Ebenfalls nicht mit inbegriffen sind der Anschluss Regenentwässerung, E – Installation, sowie zusätzliche Öffnungen für Fenster, Tür oder Durchgänge. Zu beachten ist das Beiblatt des Herstellers über Tauwasser oder Rissbildungseigenschaften.

-Bei angebotenen Massivgaragen ist die Gründung über Bodenplatte mit Frostschürze. Das Mauerwerk besteht aus 24cm YTONG oder gleichwertig, mit einem Flachdach mit Bitumenabdichtung. Der Dachüberstand von 10 cm ist verkleidet und von Windfeder und Dachrinne umschlossen.
Mit im Preis enthalten sind das Schwingtor mit 2,50m Breite, ein Fenster von 100x125 mm , der Innen- und Außenputz wie am Haus. Nicht Bestandteil sind Estrich, E-Installation und der Deckenaufbau inkl. Dämmung.

Schornsteinanlage

Wenn gewünscht wird gegen Aufpreis ein Fertigteilschornstein nach den entsprechenden Regeln und Vorschriften montiert, wenn die gesetzlichen Abstandsregelungen zu benachbarten Gebäuden eingehalten werden.
Der Schornstein erhält eine Edelstahl-Reinigungsklappe. Der Rauchrohranschluss erfolgt als bauseitige Leistung. Bei entsprechenden Vorschriften des Kaminherstellers, wird eine Zuluftleitung unter der Bodenplatte verlegt. Diese endet mit Außenkante Haus. Die Herausführung über Sockelbereich ist nicht im Leistungsumfang.
Leistungsbestandteil ist die Verschieferung des Schornsteinkopfes bis 1m über Dachhaut und die Zuwegung mit ungedämmtes Dachausstiegsfenster und Trittrost zur Reinigung ( ohne Leiter).
Der Einbau eines Schornsteines ist abnahmepflichtig. Nach Fertigstellung des Schornsteines melden wir selbstständig die Rohbauabnahme beim zuständigen Bezirksschornsteinfeger an. Für die Rohbauabnahme wird das entsprechende Protokoll angefertigt und die Bauherren übergeben. Die Kosten für die Abnahme des Schornsteinfegers trägt der Bauherr.
Ebenfalls ist der Bauherr für die Zugänglichkeit und Anleiterung zum Schornsteinfegerausstieg verantwortlich.

Putzfassade

Das Außenmauerwerk wird nach den anerkannten Regeln der Technik und den geltenden Herstellervorschriften vorbereitet und grundiert. An den Außenecken, Fenster und Türlaibungen sowie am Sockel werden Eckschutzprofile befestigt und Lot – und waagerecht eingearbeitet.
Der Anschluss an den Bauelementen wie z.B. Fenster und Haustür erfolgt mit Kunststoff-Anputz leisten ( APU – Leiste ). Diese gewährleistet eine langlebige und fachgerechte Ausführung dieser Bauwerkanschlüsse.
Als Unterputz wird ein einlagiger mineralischer Leichtputz in der Stärke von 15 – 20 mm ausgeführt. Die Oberfläche wird geglättet und grob abgezogen. Nach Abbindung und Trocknung des Unterputzes erfolgt eine Grundierung zur Aufnahme des Oberputzes.
Beim WDVS werden Styropor – Wärmedämmplatten mit systemgebundenem Klebemörtel an der Fassade befestigt.
Die Wärmedämmplatten werden vollflächig gewebearmiert und vorgeglättet. Der Sockel erhält eine Perimeterdämmung. Die Stärke der Dämmung legt die Energieeinsparverordnung fest. Da die Ergebnisse der EnEV – Berechnung erst mit der Ausführungsplanung feststehen, muss die Beschaffenheit und die Stärke des Wärmedämm-Materials unter Umständen neu berechnet werden.
Der Ober-Putz wird als Silikonharz-Putz in Kratz – Struktur, Körnung 2 mm ausgeführt. Nach Bauherrenwunsch kann der Oberputz in hellen Farbtönen, mit einem Helligkeitsbezugswert von ≥ 70, nach Bemusterung oder in Weiß erfolgen.
Es wird ein umlaufender Sockel mit einer Höhe von 25 – 30 cm über vorhandenem Geländeniveau ausgeführt. Die Oberbeschichtung wird mit Gage, grauem Armierungsmörtel und Buntsteinputz ausgeführt.
Eine Beschichtung von Stahlbetonsäulen ist im Leistungsumfang nicht enthalten.

Bitte beachten: Durch die zunehmenden Anforderungen durch die ENEV wird das Außenmauerwerk zunehmend poröser. Um eine daraus resultierende Rissbildung einzugrenzen empfehlen wir, gegen Aufpreis, eine vollflächige Gewebeeinlage.

Klinkerfassade

Eine Klinkerfassade zählt zu Sonderwünschen. Der Wandaufbau besteht aus 24 cm YTONG, 8 cm Wärmedämmung, 4 cm Luftschicht und 11,5 cm NF Handstichziegel (0,85 € Brutto je Stück) Fuge grau. Vorgesehene Sohlbänke werden als Klinkerrollschicht ausgeführt. Pfeiler und Unterzüge werden nicht verklinkert.

Innenputz

Die gemauerten Innenwände im EG und ausgebautem OG / DG erhalten einen glatt abgeriebenen Gips-Putz mit den erforderlichen Eckschutzschienen. Die Putzoberfläche entspricht der vom Bundesverband der Gipsindustrie e.V. empfohlenen Standardqualität Q2. Putzoberflächen der Qualitätsstufe 2 entsprechen den üblichen Anforderungen an Wand- und Deckenflächen und sind insbesondere geeignet für die Aufnahme von mittelschweren Tapeten. Der Putz ist für Nass-Räume geeignet.

Decke über Erdgeschoss

Die Decke über dem Erdgeschoss wird als Filigrandecke mit Aufbeton d= 20 cm nach Statik geliefert und hergestellt, wobei die unteren Deckenfugen geschlossen, aber nicht gespachtelt sind. Bei 1-etagigen Gebäuden ( EG Bungalow) besteht die Decke aus dem Untergurt des Dachstuhles und dem Trockenbau.

Terrassen und Balkone

Terrassen sind Sonderwunsch und werden mit Betonpflaster grau, auf vorhandenem Niveau und ohne Entwässerungsrinne angeboten. Balkone bekommen einen Gefälleestrich, Abdichtung und einen Belag aus frostfreien Fliesen mit Abtropfkante ohne Fußbodenrost, Entwässerung und Dachrinne.
Alternativ können diese auch aus Betonfertigteilen mit Aufkantung und innenliegendem Gefälle mit Dielen Belag angeboten werden.
Diese sind nach Größe und Material immer als Zusatzleistung zu vereinbaren.

Gerüstbau

Alle für die Durchführung der Baumaßnahmen benötigten Gerüste werden unter Beachtung einschlägiger Vorschriften, dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend, erstellt und bis zur Fertigstellung der Außenputzarbeiten unterhalten. Gerüstlöcher werden mit dem Putz angeglichenen Standardstopfen verschlossen, jedoch ohne Farb- und Strukturgarantie.
Hinweis:
Sofern die Außenputzarbeiten in Eigenleistung ausgeführt werden, wird das Gerüst nur gegen Mehrpreis vorgehalten.

Dachkonstruktion + Eindeckung

Die Dachkonstruktion wird als Pfettendach mit 45° oder Binderdach mit 25° Dachneigung, aus Nadelschnittholz, durch ein zertifiziertes Spezialwerk für Holzkonstruktionen, berechnet, hergestellt und geliefert. Bei Montage und Richten des Dachstuhles werden nur zugelassene Verbindungsmittel verwendet.

Bei 1,5-Geschossern wird der Dachüberstand traufseitig mit einem Überstand von 70 cm und giebelseitig von 50 cm ausgeführt. Bei Häusern mit Binder z.B. Bungalow und bei Stadtvillen 50 cm. Der sichtbare Überstand wird mit Nut- & Federbrettern als Dachkasten realisiert. Der Holzschutz und Farbanstrich von Sichtholz gehört zu Eigenleistungen Malerarbeiten. Im Bedarfsfall erstellen wir Ihnen ein Angebot. Als Unterdeckung wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn verwendet.
Für die Lattung werden Dach- & Konterlattungen sowie Keilbohlen mit konstruktiven Holzschutz verarbeitet. Die Dacheindeckung erfolgt mit einem Beton-Dachstein (matt) Fabrikat: Braas, Nelskamp oder gleichwertig in roter oder schwarzer Ausführung. Andere Varianten wie z.B. Tondachziegel, Engobe oder ein Antennenausgangsstein sind Sonderwünsche und gegen Aufpreis möglich.
Der giebelseitige Abschluss wird mit Ortgangsteinen ausgeführt.
Bei Ausführung mit Schornstein wird der Schornsteinkopf mit schwarzen Schindeln, bis 1m über Dachhaut, verkleidet. Als oberer Abschluss wird eine Abdeckplatte aufgelegt. Im ungedämmten Dachbereich wird ein Dachfenster als Schornsteinfegerausstieg eingebaut.
Außenliegend wird die Schornsteinfegerlaufanlage bis zum Schornstein nach den Regeln der Schornsteinfegerinnung montiert. Abweichende Dachüberstände, Abstützungen und gesonderte Eingangsüberdachungen, sind je nach Größe gesondert zu vereinbaren.

Dachentwässerung

Die Dachentwässerung erfolgt mit einer halbrunden, vorgehängten Dachrinne mit Rinneneinhangblech und zwei Fallrohren aus wartungsfreiem Titan- Zink – Material. Die Anordnung der Fallrohre erfolgt nach Bauherrenwunsch. Die Fallrohre enden mit einem abgewinkelten Auslauf 20cm über Geländeniveau.


Dachgeschoss – Ausbau

Wärmeisolierung wird nach Forderung der EnEV 2016 bei 1,5 Geschossen in der Sparren- und Kehlbalkenlage verlegt. Bei Vollgeschossen erfolgt die Ausführung in der Deckenbalkenlage.
Die Zwischenräume der Sparren und der Kehlbalken werden mit 200 bis. 240 mm WLG 035 mineralischer Dämmung vollständig ausgefacht.
Die Dampfbremse wird als zugelassene Folie fachgerecht verlegt und die Stöße, Durchdringungen und Anschlüsse mit entsprechenden Klebebändern luftdicht verklebt. Die Beplankung erfolgt mit Gipsbauplatten d= 12,5 mm, auf einer Unterkonstruktion. Der Dachraum wird als Kalt-Dach ausgeführt.
Alle Stöße der Beplankung werden fachgerecht, in mehreren Arbeitsschritten, verspachtelt und tapezierfähig geschliffen. Die dauerelastische Herstellung der Bauwerksanschlüsse mit Acryl ist Malerarbeit und somit Eigenleistung des Bauherren.
In allen Häusern wird im Standard eine dreiteilige wärmegedämmte Bodenklapptreppe montiert.

Fenster - und Haustüren- Elemente

Die Fenster- & Haustür- Elemente, sind weiß ohne Sprossen und Kämpfer aus 5 Kammer Kunststoff Profilen z.B. Fa. Stöckel oder gleichwertig und werden von einem zertifizierten Fachunternehmen hergestellt, geliefert und montiert. Alle Kunststoffprofile sind mit verzinkten Stahlprofileinlagen verstärkt.
Die zu öffnenden Elemente werden mit Dreh-& Kippbeschlägen, einer Sicherung gegen Fehlbedienungen sowie mit Pilzkopfverriegelung als Aufhebelschutz ausgeführt. Im Standard wird das formschöne Softline- Profil bemustert.
Die Verglasung erfolgt mit einer 3-Scheiben-Isolier–Wärmeschutzglas. Davon ausgeschlossen sind Dachflächenfenster und Hauseingangstüren. Das Fensterelement erfüllt die Schallschutzklasse 2 und hat einen Ug-Wert von 0,6.
Bei einer Ausführung der Fenster mit innenliegenden Sprossenprofilen (gegen Aufpreis) kann es vereinzelt, z.B. bei Öffnen oder Schließen des Flügels, Windböen, Luftdruckwellen usw., zu Klappergeräuschen kommen.
Dies ist nicht als Mangel zu werten.
Die Haustür = 1,10m (Rohbauöffnung) bis 1.600,00 € Grundpreis, wird aus den passenden Profilen der Softline - Serie hergestellt und hat eine sichere Drei-Punkt–Verriegelung. Diese Türprofile sind nochmals mit zusätzlichen und stärkeren Metallprofilen ausgeführt. Die Füllung und Beschläge der Tür kann aus mehreren Designs bemustert werden. Die Lieferung erfolgt aus Gewährleistungsgründen zum Abschluss der Bauleistung. Bei Hauseingangstüren mit feststehendem Seitenteil ist die Ausführung mit Statik -Pfosten.

Bei gewünschten farbigen Fenster- und Türelementen weisen wir darauf hin, dass bei Sonneneinstrahlung die Oberflächentemperatur zu Spannungen und somit zu leichten Verformungen führen kann.

Rollläden

Im Erdgeschoss werden an allen Fenstern manuell betriebene Kunststoffrollläden montiert. Sie werden als Aufsatzrollläden z.B. Firma Roma oder gleichwertig am Element befestigt und zusammen montiert. Diese wärmegedämmten Rollläden-Kästen werden von außen und innen überputzt und sind nicht sichtbar. Die Revision erfolgt von innen (unterseitig). Haustür-und Erkerelemente sind davon ausgeschlossen.
Die Bedienung des Rollos erfolgt über einen Gurtroller aus weißem Kunststoff, welcher innen am Fensterelement befestigt wird.
(Rollläden im OG oder mit elektrischem Antrieb sind auf Anfrage gegen Aufpreis möglich)

Fensterbänke

Die Außenfensterbänke der nicht bodentiefen Elemente ( Terrassentüren ausgeschlossen ) werden als Granitbänke Rosa Beta oder Serrizzo, 3cm dick, ausgeführt. Die bodentiefen Elemente erhalten durch den Bauherren eine Fachgerechte Versiegelung im Zuge von Terrassen und Wegebau. Die Innenfensterbänke werden aus Werzalit im Design Beige – Braun – Gelb hergestellt und verlegt. Sie haben eine Stärke von 20 mm und eine Ausladung von ca. 20 cm. Die sichtbaren Kanten und Ecken sind abgerundet.
Die Innenfensterbänke im Gäste–WC und Bad werden mit den Wandfliesen ausgeführt.

Innentüren

Die Innentüren werden als einhängefähige Elemente mit passender Umfassungszarge geliefert und montiert. Sie haben Standardbreiten von 610, 735 und 860 mm sowie eine Türblatthöhe von 1985 mm. Jedes Türblatt hat eine Röhrenspannstegeinlage und zeichnet sich durch seine hohe Schallschutzeigenschaft, seine hohe Stabilität und optimaler Druckfestigkeit aus.
Das Türblatt und die Zarge werden mit einer Melaminharz-Oberfläche in mehreren Designs geliefert & montiert Fabrikat Huga, Jeldwen, Garant oder gleichwertig. Die Beschichtung mit Furnier ist widerstandsfähig gegen Kratzer, Abrieb oder Feuchtigkeit. Verunreinigungen lassen sich zudem leicht entfernen. Für Glasausschnitte müssen gesonderte Angebote erstellt werden. Der Fugenschluss mit Acryl an der Türzarge ist nicht Bestandteil der Leistung.

Innentreppe

Die Innentreppe wird als handwerkliche Arbeit in Massivholz als offene Bolzentreppe, aus Buche parkettverleimt bunt, für Ihr Haus aufgemessen, gefertigt und montiert. Sie besteht aus Trittstufen sowie einem steigenden Innenwangengeländer mit Geländerstäben, Handlauf und Pfosten. Die Treppe ist endbehandelt und versiegelt. Hinweis: Holz ist ein Naturprodukt. Mögliche Farbabweichungen oder Verwachsungen, sind Naturbedingt und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Zum Spitzboden wird eine Bodeneinstiegsluke mit dreiteiliger Klapptreppe in den Maßen: 60x120 cm geliefert und montiert.
Betonfertigteiltreppen werden auf Kundenwunsch ebenfalls angeboten. Diese werden mit dem entsprechendem Maß für An–und Austritt, sowie im vorgeschriebenen Steigmaß geliefert und montiert. Die Unterseite, die Stirnseiten und die Setzstufen sind schalungsglatt, jedoch nicht als Sichtbeton im Sinne der Oberflächendefinition ausgeführt. Das Verspachteln eventueller Absätze und Einschlüsse sind Bestandteil der Malerarbeiten. Die Oberflächen der Trittstufen sind für die unterschiedlichsten Beläge geeignet, jedoch nicht kalkuliert.

Estrich

Im Erdgeschoss und im Dachgeschoss wird ein schwimmender Beton–Estrich mit umlaufenden Randdämmstreifen geliefert und eingebaut, einschließlich Wärme–und Trittschalldämmung in den geforderten Stärken. Die Stärke der Dämmung entspricht der jeweiligen wärmetechnischen Berechnung. Die Lieferung und Montage der erforderlichen Wärme– und Trittschalldämmung wird durch das Gewerk Heizung übernommen.

Fliesen

In allen Häusern sind folgende Räume mit Fußbodenfliesen belegt:

Eingangsflur ( Diele, Windfang) bis 10m², wobei Flure im Kellergeschoss und Dachgeschoss nicht Bestandteil sind
Gäste – WC
Bad
Küche bis 12 m²
Hausanschluss- Raum im EG ( nicht im KG), wobei Hauswirtschaftsräume nicht Bestandteil sind

Die Wände sind im Bad und im Gäste–WC auf ca. Zargen-Höhe umlaufend gefliest. In der Küche wird ein Küchenspiegel im Bereich der Gerätezeile, 3m², ausgeführt. In allen Räumen ohne Wandfliesen wird ein Sockel aus den bemusterten Fußbodenfliesen realisiert. Es werden Fliesen mit Kantenlängen von 15 - 30cm bemustert. Bei Angebotserstellung abweichender Größen wird ein Nivellierausgleich mit einkalkuliert. Brutto – Materialpreis bis 20,00 EUR / m² .
Die Fliesenverlegung an Dachschrägen, Diagonalverlegung an Fußboden und Bordüre ist nicht im Angebot enthalten. Die Verfugung erfolgt im Wandbereich in Weiß und im Bereich des Fußbodens mit silbergrauer Fugenmasse.
Die Ecken werden mit weißen Kunststoffprofilen versehen. Davon ausgenommen sind der obere Abschluss von Sockeln und Wandfliesen. Die Abfugung der Bauwerksanschlüsse ( Sockelabschluss ) ist Malerarbeit ( Eigenleistung ). Silikonfugen sind Wartungsfugen und unterliegen nicht der Gewährleistung. Vor Beginn der Fliesenlegerleistungen wird eine Grundisolierung des Bodens und der Wände vorgenommen und im Spritzwasserbereich der Wanne und Dusche wird eine zweifache Streichisolierung mit Ixelbändern an den Wand / Bodenübergängen ausgeführt. Bei Bodengleichen Duschen erfolgt die Bodenabdichtung mit einer Dichtschlämme.
Vor der Verlegung findet eine Bemusterung der Fliesen statt. Minder-oder Mehrpreise werden entsprechend verrechnet.
Sie können die Fliesen selbstverständlich auch selber kaufen. Dabei ist uns jedoch vor der Verlegung ein Muster zu übergeben und eine Mindestqualität einzuhalten. Bitte beachten sie beim Selbstkauf, dass dann der Transport zur Baustelle mit übernommen werden muss. Abgerechnet werden fertige Flächen und nicht Verschnitt.

Be - und Entwässerung

Die Trinkwasserinstallation für das Haus beginnt im Hausanschlussraum hinter dem amtlich versiegelten Wasserzähler. Alle Rohrleitungen der Trinkwasserinstallation werden aus Kunststoffrohren auf dem Rohfußboden verzogen und entsprechend der gültigen EnEV isoliert. Die Verwendung einer Zirkulationsleitung legt die EnEV-Berechnung fest.
Die Abnahmestellen befinden sich im Gäste–WC, Bad und in der Küche. Die Entwässerung erfolgt mit HAT–Rohren in den Dimensionen von 50–100 mm inkl. aller erforderlichen Form-& Verbindungsstücken. Der Strang, für die Entwässerung, wird über das Dach entlüftet und hat einen Entlüftungssystemstein, passend zur Dachfarbe. Die Entwässerungsanlage endet an der Außenkante Hausfundament. Die Zusammenführung und Weiterleitung am Übergabeschacht ist Eigenleistung. Aufwendungen wie Hebeanlage oder Rückstauklappen sind nicht Bestandteil.

Sanitäre Ausstattung

Im Standard werden nur Markenprodukte für die Sanitär-Keramik von VIGOUR-Clivia-one oder gleichwertig in weißer Farbe bemustert. Für die Armaturen werden Ein-Hand-Mischbatterien von VIGOUR-Clivia-one oder gleichwertig ausgeführt.

Kalkulationspreise

1. Waschtisch und Waschtischarmatur ( als Einhebelmischer ) = 195,00 € Netto
2. WC wandhängend als Vorwandelement mit WC – Sitz = 175,00€ Netto
3. Badewanne mit Styropor – Wannenträger sowie Aufputz – Füllarmatur (als Einhebelmischer) =  460,00 € Netto
4. Duschwanne 90 x 90 mit Styropor – Wannenträger sowie Aufputz - Duscharmatur (als Einhebelmischer) und Brauseschlauch = 395,00 € Netto

Standard – Bestückung :

Bad - Waschtisch, b = 60 cm mit Armatur
- Vorwandelement mit Spülkasten für WC
- wandhängendes WC als Tiefspüler
- WC – Sitz in Weiß
- Acryl Körperformwanne mit Armatur, Maß: 170x75 cm
- Handbrause mit Aquaflexschlauch
- Dusche 90x90cm, Brausetasse 20 cm auf Estrich aufstehend, ohne Duschtrennwand
- Badheizkörper
- HAR - Wasseranschluss und Abfluss für die Waschmaschine
- Außenwasserhahn mit Ablass-Ventil
- Küche - Kalt- und Warmwasseranschluss für die Küchenspüle, die Be- und Entwässerung vom Geschirrspüler erfolgt über die Küchenspüle.
- Gäste - WC - Sanitärobjekte weiß - 1 Stück Tiefspül- WC mit Kunststoff Sitzdeckel, Vorwandmontage wandhängend.
- 1 Waschtisch 50 x 36 cm, 1 Einhandhebelmischer , Wasserleitungen und
- Warmwasserleitungen werden in isoliertem Kunststoffrohr im Fußboden verlegt.
- Kaltwasserleitungen wie vor mit Schwitzwasserisolierung.

Heizungsanlage

Die Heizungsanlage ist entsprechend der EnEV und dem erneuerbaren Energiegestz auszuführen

Variante1

Es wird als Heizanlage eine ROTEX HPSU Compackt Luftwärmepumpe mit Inverterverdichter und automatische Leistungsanpassung ( Heizleistung nach Wärmebedarf ) von einem zugelassenen Fachunternehmen installiert.
Das Außengerät wird auf einem Sockel maximal 4 m vom HAR entfern montiert. Die Erwärmung über Fußbodenheizung wird mit Einzelraumthermostaten ( Gewerk Elektro ) gesteuert, wobei im HAR, Nebenräumen und HWR diese nicht vorgesehen sind bzw. nicht regelbar sind.
Die Warmwasserversorgung erfolgt über einen bis zu 500 L Speicher, welche optional gegen Mehrpreis mit Solarkollektoren bespeist werden kann.

Variante 2 Kostenpflichtig


Die Heizungsanlage wird als Gas Brennwerttherme Viessmann, Buderus oder gleichwertig mit Solar als Aufdachmontage ausgeführt und mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung kombiniert. Hersteller Wolf, Stiebel Eltron oder gleichwertig
Die Heizungsanlage ist Gas-befeuert und die fachgerechte Installation beginnt hinter dem amtlich versiegelten Hausanschluss im Haus-Anschluss-Raum
Die Installation wird durch ein zugelassenes Fachunternehmen ausgeführt und beinhaltet alle Materialien und Leistungen zur fachtechnischen Inbetriebnahme der Anlage und der Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger. Sämtliche Formulare für die Endabnahme durch den Schornsteinfeger stellen wir zusammen. Die Organisation der Endabnahme sowie die Kosten des Schornsteinfegers sind Bestanteile der Fertistellungsmeldung an das Bauamt und obliegen den Bauherren. Die Heizzentrale wird als wandhängende Brennwerttherme montiert, die durch eine Solaranlage bis zu 5m², unterstützt wird(im Grundpreis enthalten) und ein Warmwasserspeicher bis zu 300L installiert. Die Heizungsanlage wird über außenliegende Fühler optimiert und witterungsabhängig gesteuert. Die Beheizung der Räume erfolgt mit einer Fußbodenheizung, wo in der Regel der HAR und Flur OG nicht regelbar ist. Die Verkabelung und Raumthermostate, im Schalterprogramm, gehören zum Gewerk Elektro.

Elektroinstallation

Die Elektroinstallation wird nach den einschlägigen VDE – Vorschriften und in Abstimmung mit den zuständigen Energieversorgungsunternehmen ab Hausanschluss im Hauswirtschaftsraum im Erdgeschoss oder Keller ausgeführt.
Es wird ein Zählerschrank auf Putz nach Vorschriften des zuständigen EVU mit den entsprechenden Zählerplätzen, Sicherungsautomaten und FI – Schutzschaltern im Hausanschlussraum installiert.
Bei Einbau einer Wärmepumpe erhält diese einen separaten Zählerplatz. Der Hausanschlusskasten und Zähler, wird vom Örtlichen Versorgungsunternehmen geliefert. Die Elektroleitungen werden in den Wohnräumen und dem Vorkeller als PVC – Mantelleitung unter Putz ( Querschnitt nach VDE – Richtlinien ) und in den Kellerräumen als Aufputzinstallation, mit PVC – Mantelleitung geliefert und verlegt. Die Erdung erfolgt durch eine Potenzialausgleichschiene. Heizungsanlage, Elektroherd und Elektrobackofen, Waschmaschine erhalten jeweils einzeln abgesicherte Stromkreise. Die Heizungsanlage wird komplett verdrahtet und mit Außenfühler angeschlossen.
Schalter und Steckdosen erhalten reinweiße, auf Wunsch auch perlweiße Abdeckplatten Fabrikat GIRA S55, - Busch Jäger Balance oder gleichwertig.
Batteriebetriebene Rauchmelder ( Farbe Weiß ) werden jeweils in folgenden Räumen ausgeführt:
In der Diele Erdgeschoss und im Flur Dach / Obergeschoss
In allen Schlafzimmern und Kinderzimmern
Lampen und Leuchtmittel sind nicht im Hauspreis enthalten.

Ausstattung

Wohnzimmer: 5 Steckdosen, 1 Wechselschaltung, 2 Beleuchtungsauslässe, eine Leerdose sowie Leerrohr für Antenne und Telefon
Schlafen: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Kind: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Arbeiten: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Gästezimmer: 3 Steckdosen, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Küche: 7 Steckdosen, 1 Geschirrspülanschluss, 1 E-Herd-Anschluss, 1Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
HAR: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Bad: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Wandauslass
Gäste-WC: 1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Wandauslass
Flur: 2 Steckdosen, 1 Wechselschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Diele: 2 Steckdosen, 1 Wechselschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Treppe: 1 Wechselschalter, 1 Wandauslass
Eingangsbereich: 1 Ausschalter (innen), 1 Wandauslass (außen)
Terrasse: 2 Ausschalter (innen), 1 Wandauslass (außen), 1 Steckdose (außen)
Klingelanlage: 1 Klingeltaster (außen) und 1 Gong (innen) im Türbereich
Abstellraum:1 Steckdose, 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass
Heizungsraum: 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass Häuser mit Keller
Ausstattung mit Keller: insgesamt 5 Steckdosen für den gesamten Keller, je Kellerraum 1 Ausschalter, 1 Beleuchtungsauslass

Eigenleistungen vom AG

Bei Vergabe von Eigenleistungen an den AN verlängert sich die Bauzeit entsprechend.
Alle sichtbaren, äußeren Holzteile werden mit einer offenporigen Holzschutzlasur durch den Bauherren versehen.
Bei allen nichtgefliesten Wandflächen im Erd-und Dachgeschoss sowie den Decken wird empfohlen mit einer Vliestapete (mittelschwer) zu tapezieren und diese mit einer Dispersionsfarbe zu streichen.
Alle nicht gefliesten Fußbodenflächen erhalten durch den Bauherren einen Belag.
Bei Anstrichen direkt auf den Innenputz, weisen wir darauf hin, dass es zu sichtbaren Rissen durch Setzung und Trocknung des Objektes kommen kann.
Stellplätze, Zuwegung und Außengestaltung sind Eigenleistung der Bauherren, wobei zum Feuchteschutz erneut darauf hingewiesen wird, dass das geplante Geländeniveau 35cm unter 0,00 eingehalten werden muss.
Hinweis für die Gestaltung ihrer Außenanlagen
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass bei der Gestaltung Ihrer Außenanlagen (z.B.Pflasterarbeiten)
die Erberührten Bereiche am Haus ( umlaufender Sockel ) gegen Bodenfeuchte durch den Außenanlagebauer zu schützen sind z.B. mit bituminöser Dickbeschichtung und einer Noppenbahn als mechanischer Schutz. Dieses ist nicht im Leistungsumfang enthalten. Eine Gewährleistung auf den umlaufenden Sockelputz kann nur zugesichert werden, wenn die oben genannten Punkte fachlich richtig verbaut werden.
Aufgaben der Bauherren
Eine Woche nach Estricheinbau wird der Bauherr aufgefordert, unterstützend Lüftungsmaßnahmen 2x für 10 min täglich durchzuführen. Stoßlüftung heißt, alle Fenster und Türen weit geöffnet, damit gewährleistet wird, dass die hohe Luftfeuchtigkeit am Bau entweichen kann. Um ein gesundes Wohnklima beizubehalten, ist diese Lüftungsweise auch für die Zukunft empfehlenswert.
Der Bau wird der Witterung entsprechend mit den notwendigen Schutzmaßnahmen errichtet. Einhausung, Heizmaßnahmen und Bautrocknungsmaßnahmen, sind nicht Leistungsbestandteil.
Das Gebäude wird Ihnen Besenrein übergeben, dies erhebt jedoch keinen Anspruch auf eine qualifizierte Endreinigung.

Wichtiger Hinweis:

Neu zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass der zum Zweck der Gesundheit, Hygiene und Beheizung, notwendige Mindestluftwechsel sichergestellt ist. Wir empfehlen den Einsatz einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage.
Sollte der Bauherr entgegen dieser Empfehlung auf eine solche Anlage verzichten, ist der Mindestluftwechsel, durch täglich mehrfache Fensterlüftung, zu gewährleisten.
Ein Lüftungskonzept ist nicht im Leistungsumfang enthalten, kann aber durch den AG beauftragt werden.

Sonderpakete auf Wunsch mit Aufpreis

- Rollläden für OG

- Eckbadewannen, abgerundete Duschtassen und Doppelwaschbecken sind Sonderwünsche und gegen Aufpreis erhältlich.

- Kaminzug 1-oder 2-zügig: mit Dachausstieg, Spitzbodenlaufsteg und Dachtritt

- Kontrollierte Wohnraumbelüftung, auch mit Wärmerückgewinnung möglich

- Wärmepumpenheizung mit Solebohrungen

- Rollläden elektrisch betrieben

- Außenanlagen/Terrasse/Pflaster/Eingangspodest

- Carport/Garage

- Fenstersprossen

- Farbige Profile

- Massivtreppen

- Fassadenverklinkerung


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